Rheinland-Pfalz - Deutschlands Weinland Nr. 1
Rheinhessen mit seinen 1000 Hügeln, die beeindruckenden Steillagen der Mosel, das romantische Nahe-Tal oder die mediterrane Pfalz – hier wachsen fast 70 % der deutschen Weine. Die Rheinland-Pfälzischen Winzer heben die Leichtigkeit, Spritzigkeit und Fruchtigkeit ihrer Weine hervor. Diese Eigenschaften sollen auf die besonderen und sehr unterschiedlichen Klima- und Bodenverhältnisse zurückzuführen sein. Die rheinland-pfälzischen Weinanbaugebiete liegen überwiegend im Südwesten des Landes. Sie gehören dennoch zu den nördlichsten Anbaugebieten der Welt und befinden sich im Grenzbereich zwischen dem feuchtwarmen Golfstromklima im Westen und dem trockenen Kontinentalklima im Osten. Die lange Vegetationszeit und die geringe Sommerhitze machen die Weine „filigran“ bei relativ geringem Alkoholgehalt. Wechselnde Böden und Rebsorten tragen ihren Teil dazu bei, dass rheinland-pfälzische Weine eine große Vielfalt an Aromen hervorbringen.Neben Ackerbau und Viehhaltung gewinnt der Feldgemüsebau zunehmend an Bedeutung. 15 % der deutschen Gemüsebauflächen liegen in Rheinland-Pfalz. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die Anbaufläche von Freilandgemüse hast verdreifacht. In Rheinland-Pfalz wird eine große Vielfalt an Gemüsearten angebaut, flächenmäßig sind jedoch nur wenige Arten von Bedeutung. Mit 5.400 ha entfällt fast ein Drittel der Fläche auf Wurzel- und Knollengemüse, wie beispielsweise Radieschen und Möhren. Blattgemüse nimmt knapp ein Viertel der Gemüseanbaufläche ein. Auf ca. 11.000 ha wuchsen im Jahr 2007 Rohstoffe für den Einsatz in Biogasanlagen – vorwiegend Silomais gefolgt von den Ernten von Dauergrünland und Getreide-Ganzpflanzen.
Betriebe im Maschinenring haben Zukunft
Im Landesverband der Maschinenringe Rheinland-Pfalz/ Saarland sind 14 Maschinenringe aus Rheinland-Pfalz und die Arbeitsgemeinschaft der Maschinen- und Betriebshilfsringe im Saarland organisiert. Hinzu kommen die Rheinländischen Maschinenringe als kooperierende Mitglieder des Verbandes.
Insgesamt sind landesweit 44 % der landwirtschaftlichen Betriebe Mitglied in einem Maschinenring. Die fast 11.000 MR-Mitgliedsbetriebe bewirtschaften bei einer durchschnittlichen Größe von 41 ha etwa 57% der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Die Chancen den Betrieb trotz Strukturwandels zu erhalten stehen für MR - Mitglieder in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sehr gut. Während 5,1% der Betriebe ohne MR-Mitgliedschaft im Jahr 2008 aufgeben mussten, blieb dagegen der Mitgliederbestand der Maschinenringe mit einem Rückgang von nur 0,8% nahezu konstant bei 10.914 zum Jahresende.
Drei Viertel ihres Umsatzes erwirtschaften die Maschinenringe mit der klassischen Maschinenvermittlung zwischen Mitgliedsbetrieben, die konsequent weiterentwickelt wurde. Beispielsweise steht eine breite Vielfalt an Mietmaschinen vom Schlepper über Viehtransporter bis zu Bodenbearbeitungsmaschinen aller Art zur Verfügung.
Helfer in der Not
Im Jahr 2008 waren 38 hauptberufliche und 336 nebenberufliche Betriebs- und Haushaltshelferinnen und –helfer auf den Mitgliedsbetrieben im Einsatz. Die Kräfte der Maschinenringe leisteten insgesamt 193.950 Arbeitsstunden. Davon entfielen 89.415 Stunden auf Einsätze in Notlagen, die z.B. durch Krankheit, Unfall oder gar Todesfälle entstanden waren. 46 % der Einsätze der MR-Kräfte wurden so im Auftrag der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung (LSV) durchgeführt.
Mehr als die Hälfte der Einsatzstunden waren jedoch so genannte wirtschaftliche Einsätze. Die Maschinenringe vermitteln Arbeitskräfte für Arbeitsspitzen z.B. in Weinbau- und Gemüsebaubetriebe oder als Urlaubsvertretung in Milchviehbetriebe. Insgesamt beträgt der Umsatz in der Betriebshilfe rund 2,2 Mio. Euro – etwa 11% mehr als im Vorjahr.
Zur Weinlese und den Ernteschwerpunkten im Gemüsebau vermitteln einige Maschinenringe vor allem im Süden von Rheinland-Pfalz deutsche und ausländische Saisonarbeitskräfte. Die Ringe nehmen ihren Mitgliedern die Formalitäten mit der Arbeitsverwaltung und den Sozialversicherungen ab und kümmern sich um die Anwerbung neuer Kräfte.
Versicherungen sind Vertrauenssache
Weil Versicherungen in besonderem Maße Vertrauenssache sind, haben die Maschinenringe in Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein eigenes Angebot aufgebaut. Gemeinsam mit MRVV GmbH & Co. KG werden die Risiken der Mitgliedsbetriebe fachkundig ermittelt sowie geeignete und kostengünstige Versicherungsprodukte vermittelt. Die MRVV hat ihren Ursprung bei den Maschinenringen in Schleswig-Holstein und bietet ihre Produkte als Maklergesellschaft inzwischen in ganz Deutschland an. In den Beratungsgesprächen stehen die persönlichen und betrieblichen Bedürfnisse der MR-Mitglieder an erster Stelle. Mit landwirtschaftlichem Sachverstand werden kostengünstige Pakete geschnürt, die dem Grundsatz folgen: so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Das Kompetenzzentrum für Versicherungsfragen ist beim MBR Bitburg-Prüm angesiedelt:
Kontakt:
Stefan Neyses
MRVV GmbH & Co. KG
Aussenstelle: MBR Bitburg-Prüm
Tel: (06561) 4952
E-Mail: neyses@mrvv-deutschland.de
MRVV GmbH & Co. KG
Aussenstelle: MBR Bitburg-Prüm
Tel: (06561) 4952
E-Mail: neyses@mrvv-deutschland.de


