Die meisten Versicherungsverträge laufen gut, solange man pünktlich seine Beiträge überweist und der Versicherer nicht zahlen muss. Im Schadens- oder Leistungsfall zeigt sich oft erst nach vielen Jahren, was die Versicherung wirklich wert ist. Dann trennt sich die „Spreu vom Weizen“ unter den Versicherern - oft ist es dann leider zu spät.
David gegen Goliath
Unversehens findet man sich in einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit einer Heerschar von Anwälten der Gesellschaften wieder - David gegen Goliath. Deshalb wählt der Vorstand des Versorgungswerkes sorgfältig nur bewährte und faire Produkte und Gesellschaften für die Mitglieder aus. Sollte es trotzdem einmal zu Streitigkeiten mit dem Risikoträger kommen vertritt pro Agrar die Interessen seiner Mitglieder. „Alle Mitglieder wissen dann eine starke Gemeinschaft mit versierten Anwälten an ihrer Seite. Dieser passive Rechtsschutz reicht sogar bis zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung“, betont Jens-Uwe Rohwer, pro Agrar-Geschäftsführer Nord.
Dem Handwerker recht, dem Landwirt billig
Handwerker, freie Berufe und Mitarbeiter großer Firmen haben sie bereits seit den 1920er Jahren – die Versorgungswerke. Die Selbsthilfeeinrichtungen verschaffen dem Einzelnen in einer Gemeinschaft mit Berufskollegen mehr Sicherheit und Kostenvorteile bei Vorsorge und Versicherungen. Der Fachmann spricht von einer homogenen Gruppe mit gleichartigen Risken. Das bringt Vermittlern und Versicherungsgesellschaften Kostenvorteile von 5 bis 10 %, die an die Mitglieder weitergegeben werden und in eine umfassende, individuelle Beratung investiert werden.
Mehr als nur Versicherungen
Der Grundsatz der Arbeit des Versorgungswerkes lautet: preisgünstige, ausgewählte Produkte - nur wenn sie wirklich gebraucht werden - und von verlässlichen, fachkundigen Gesellschaften. Denn nicht jedes Risiko ist auch versicherungswürdig. Und genau das läßt sich nur im Gespräch mit einem fachkundigen Berater klären. Hinter dem Versorgungswerk pro Agrar stehen mit der Ostangler Versicherung und dem Münchner Verein zwei starke Risikoträger, die traditionell eng mit dem ländlichen Raum verbunden sind. Die Ostangler ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (VVaG) und versteht sich als landwirtschaftlicher Spezialversicherer. Im Jahr 1788 als Brandgilde gegründet, arbeitet die Ostangler bereits seit vielen Jahren mit eng Maschinenringen und der MRVV zusammen. Aus dieser Kooperation sind zahlreiche Spezialprodukte für landwirtschaftliche Betriebe hervorgegangen, z.B. eine Betriebsleiterversicherung, eine Betriebshaftpflicht mit erweiterter Produkthaftpflicht und eine private Pflegeversicherung. Der Münchner Verein ist seit vielen Jahrzehnten anerkannter Partner der Versorgungswerke im Handwerk.
Das Versorgungswerk pro Agrar im Überblick:
Wer kann Mitglied werden?
■ Landwirt/in mit Familienangehörigen
■ Altsitzer/in
■ Verpächter von Landwirtschaften
■ Mitglied und Mitarbeiter/in der Maschinenringe
■ Mitarbeiter/in eines landwirtschaftlichen Betriebes
Mitgliedsbeitrag: 20 € pro Jahr
Vorteile Vorsorge:
■ Berufsunfähigkeit: Einstufung von Landwirten in Berufsgruppe 2 (bis 50 % Ersparnis)
■ Private Krankenversicherung: bis 10 % Sondernachlass
■ Private Alters- und Zukunftsvorsorge: bis 10 % Ersparnis über Kollektivverträge
Weitere Vorteile:
■ Vorauswahl und Qualitätssicherung der Versicherungsprodukte
■ Qualitätssicherung der Beratung
■ Kfz-Schutz: 10 % Sondernachlass, Rahmenvereinbarung ab 5 Fahrzeuge möglich
■ Gebäudeversicherung nach gleitendem Neuwert: Einbauten sind mitversichert
■ Betriebsleiterversicherung: Betriebshilfe nach dem 28. Tag
■ Betriebshaftpflicht: Produkt- und Umweltschäden inklusive
■ Passiver Rechtsschutz bei Streitigkeiten mit Versicherer

