Bundesverband der Maschinenringe e.V.

Ungesundes aus der Sporenschleuder trifft Mähdrescherfahrer

Datum: Dienstag, 6. Juli 2010

Deshalb sollte jeder Mähdrescher-Besitzer die Zeit noch vor der Ernte nutzen, um seinen Kabinenluftfilter zu reinigen, falls dies noch nicht geschehen ist. Denn eins ist sicher, auf die Klimaanlage mit Lüftungsgebläse kann kein Fahrer verzichten.

Die Kabinenfilter müssen große Mengen Staub kompensieren und im Winter entsteht durch Kondenswasser viel Feuchtigkeit, so dass die Sporen wachsen können.

 

Wer seiner Atmung etwas Gutes tun will, sollte den Filter mit viel Wasser, wie z. B. in der Badewanne im Wasserbad, ausreichend auswaschen. Anschließend ist der Filter so aufzuhängen, dass er gut abtropfen kann und schnell trocken wird.

 

Eins ist sicher - Erntemaschinen sind von leistungsfähigen Fahrern zu bedienen.

 

Johannes Holzer

LBG NOS

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Das Drescherfieber gibt es noch

 

Das Drescherfieber ist eine akute Lungenentzündung, ausgelöst durch eingeatmeten Getreidestaub. Mit dem Staub schnaufen die Betroffene jede Menge Pilzsporen ein.

Staub und Sporen lösen Fieber, Schüttelfrost , Schweißausbrüche und Abgeschlagenheit aus.

 

Nicht immer erholt sich der Körper vollständig

 

Die meisten am Drescherfieber Erkrankten erholen sich vollstän-dig – aber nicht alle.

Aus den Praxen von Lungenfachärzten ist bekannt, dass ein Drescherfieber oft am Anfang einer dauerhaften Lungenerkrankung steht.

 

Gleiche Belastung der Lunge beim Arbeiten im Getreidelager

 

Weil beim Getreidelagerreinigen und beim Getreideumlagern die gleichen schädlichen Stäube und Pilzsporen auftreten, kann das Drescherfieber auch auf dem Hof zuschlagen.

 

Atemfiltermasken schützen zuverlässig bei staubigen Arbeiten

 

Atemfiltermasken der Schutzklasse FFP2 schützen die Atemwege und die Lunge vor schädlichen Stäuben und Sporen. Filtermasken mit Ausatemventil erhöhen den Tragekomfort.

 

Fritz Allinger

LBG NOS