„Weil sich die Anschaffung einer stationären Fahrzeugwaage für viele unserer Mitgliedsbetriebe nicht lohnt, vermieten wir die mobile Achslast-Waage eines führenden Waagen-Herstellers aus Schwerin“, begründet MR-Mitarbeiter Ralf Peter Dieck das Angebot des Maschinenrings südlich von Hamburg. Als der Maschinenring vor drei Jahren die Subrat-Logistik für eine große Biogasanlage übernahm mussten Liefermengen an dezentralen, gemeinschaftlichen Siloanlagen zuverlässig und kostengünstig erfasst werden. Während der Mais-Ernte-Saison 2009 wanderten schließlich drei mobile Achslastwaagen des Maschinenrings von Fahrsilo zu Fahrsilo. Die kostengünstige Waage liefere Ergebnisse mit ausreichender Genauigkeit, sei jedoch nicht eichfähig, betont Ralf Peter Dieck.
Messfehler mit 3% erstaunlich gering
Bei der Silomais-Ernte muss alles schnell gehen. Die Wägung kann bei langsamer Überfahrt erfolgen. „Wenn der Fahrer bei der Überfahrt darauf achtet, dass er weder beschleunigt noch abbremst, wiegt das System mit einem Fehler zwischen 2 und 3 %. Zu diesem Ergebnis kam der Maschinenring Harburg bei Vergleichswägungen mit einer stationären geeichten Fahrzeugwaage. Die mobile Waage sei zwar nicht amtlich geeicht, reiche aber für die Erfassung von Erntemengen völlig aus, betont Ralf Peter Dieck. Das Gesamtgewicht wird nach der Überfahrt aller Achsen von einem großen Display angezeigt. Die Schlepperfahrer notieren den Wert oder der Fahrer des Walzschleppers notiert das Gesamtgewicht zusammen mit der Nummer des Gespanns. Zu Beginn des Einsatzes wird das Leergewicht ermittelt und jedes Gespann mit einer sichtbaren Nummer in der Windschutzscheibe versehen. Für Fahrzeuge mit Tridem-Achsen sei das System nicht geeignet, schränkt Dieck ein. Tandem-Achsen hätten sich dagegen als unproblematisch erwiesen.
Bei der Silomais-Ernte muss alles schnell gehen. Die Wägung kann bei langsamer Überfahrt erfolgen. „Wenn der Fahrer bei der Überfahrt darauf achtet, dass er weder beschleunigt noch abbremst, wiegt das System mit einem Fehler zwischen 2 und 3 %. Zu diesem Ergebnis kam der Maschinenring Harburg bei Vergleichswägungen mit einer stationären geeichten Fahrzeugwaage. Die mobile Waage sei zwar nicht amtlich geeicht, reiche aber für die Erfassung von Erntemengen völlig aus, betont Ralf Peter Dieck. Das Gesamtgewicht wird nach der Überfahrt aller Achsen von einem großen Display angezeigt. Die Schlepperfahrer notieren den Wert oder der Fahrer des Walzschleppers notiert das Gesamtgewicht zusammen mit der Nummer des Gespanns. Zu Beginn des Einsatzes wird das Leergewicht ermittelt und jedes Gespann mit einer sichtbaren Nummer in der Windschutzscheibe versehen. Für Fahrzeuge mit Tridem-Achsen sei das System nicht geeignet, schränkt Dieck ein. Tandem-Achsen hätten sich dagegen als unproblematisch erwiesen.
Ebene Fläche erforderlich
Neukunden werden in die Funktionsweise der Waage von einem MR-Mitarbeiter eingewiesen. Die besten Ergebnisse erzielt dieser Waagentyp auf ebenen asphaltierten oder betonierten Flächen. „Wir haben die Wiege-Plattformen auf Stahlplatten montiert, um sie auch auf Schotterflächen oder ebenen Feldwegen einsetzen zu können, erklärt Hans Werner Höft, der die Neukunden-Einführung übernimmt.“ Das Gerät braucht einen 230 V Wechselstromanschluss als Stromquelle. Mit Hilfe eines mitgelieferten Spannungswandlers kann das mobile System aber auch über eine 12 V Auto-Batterie z.B. über den Zigaretten-Anzünder betrieben werden. Eine Waagenplattform wiegt ca. 25 kg und kann von einer Person in einem PKW transportiert werden. Die gummierten Platten haben eine Höhe von 3,5 cm und sind mit Hartgummi-Keilen für die An- und Abfahrt versehen. Die Plattformen haben sich nach dreijährigen Erfahrungen des Maschinenrings als unempfindlich gegen Wasser und Verschmutzungen erwiesen. „Bisher funktionierten unsere Waagen ausgesprochen störungsarm“, berichtet Hans-Werner Höft. „Die seltenen Störungen ließen sich in der Regel mit einem System-Reset beheben.“
Neukunden werden in die Funktionsweise der Waage von einem MR-Mitarbeiter eingewiesen. Die besten Ergebnisse erzielt dieser Waagentyp auf ebenen asphaltierten oder betonierten Flächen. „Wir haben die Wiege-Plattformen auf Stahlplatten montiert, um sie auch auf Schotterflächen oder ebenen Feldwegen einsetzen zu können, erklärt Hans Werner Höft, der die Neukunden-Einführung übernimmt.“ Das Gerät braucht einen 230 V Wechselstromanschluss als Stromquelle. Mit Hilfe eines mitgelieferten Spannungswandlers kann das mobile System aber auch über eine 12 V Auto-Batterie z.B. über den Zigaretten-Anzünder betrieben werden. Eine Waagenplattform wiegt ca. 25 kg und kann von einer Person in einem PKW transportiert werden. Die gummierten Platten haben eine Höhe von 3,5 cm und sind mit Hartgummi-Keilen für die An- und Abfahrt versehen. Die Plattformen haben sich nach dreijährigen Erfahrungen des Maschinenrings als unempfindlich gegen Wasser und Verschmutzungen erwiesen. „Bisher funktionierten unsere Waagen ausgesprochen störungsarm“, berichtet Hans-Werner Höft. „Die seltenen Störungen ließen sich in der Regel mit einem System-Reset beheben.“
Größte Nachfrage zur Maisernte
Selbst erfahrene „Silomais-Erzeuger“ müssen immer wieder feststellen, dass ihre Ertragsschätzungen anhand einer Beurteilung der Bestände oft nicht mit den Ergebnissen einer Wägung übereinstimmen. Um das Anbauverfahren zu optimieren ist eine verlässliche Ertragsermittlung jedoch unverzichtbar. Mit der mobilen Waage im Zufahrtsbereich des Silos lassen sich Erträge mit geringem Aufwand für jeden Schlag ermitteln. Einige Landwirte setzen auf die Vermessung der Silohaufen zur Volumenbestimmung und ziehen daraus Rückschlüsse auf einen Durchschnittsertrag der beernteten Flächen. Weil in der Regel die Dichte der Silage nicht bekannt ist und großen Schwankungen unterliegt, ist auch dieses Verfahren sehr ungenau“, betont Ralf Peter Dieck.
Selbst erfahrene „Silomais-Erzeuger“ müssen immer wieder feststellen, dass ihre Ertragsschätzungen anhand einer Beurteilung der Bestände oft nicht mit den Ergebnissen einer Wägung übereinstimmen. Um das Anbauverfahren zu optimieren ist eine verlässliche Ertragsermittlung jedoch unverzichtbar. Mit der mobilen Waage im Zufahrtsbereich des Silos lassen sich Erträge mit geringem Aufwand für jeden Schlag ermitteln. Einige Landwirte setzen auf die Vermessung der Silohaufen zur Volumenbestimmung und ziehen daraus Rückschlüsse auf einen Durchschnittsertrag der beernteten Flächen. Weil in der Regel die Dichte der Silage nicht bekannt ist und großen Schwankungen unterliegt, ist auch dieses Verfahren sehr ungenau“, betont Ralf Peter Dieck.
Die Achslastwaagen des Maschinenrings werden in erster Linie in der Silomais-Ernte nachgefragt. Aber auch für die Erfassung von Gras-Erträgen und Getreideerntemengen bei Selbsteinlagerung werden die Waagen gemietet. Die Höchstlast je Achse beträgt 15.000 kg.


